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RSSPrint

Schon geschafft!

Alte Dorfkirche, Stand 2018/2019:

  • Reparatur der Eingangstür im Turmbereich.
  • Einbau einer Beleuchtung in dem Dachbereich.
  • Abstimmung mit Denkmalamt und Beantragung der Maßnahmen.
  • Einbau eines Arbeits- und Stützgerüstes in der Apsis.
  • Einbau von provisorischen Zugbändern zur Sicherung der Dachbalken.
  • Entfernen der stark verrotteten Deckenschalung.
  • Entfernen des stark verrotteten Deckenbalkens.
  • Schuttbeseitigung an den Mauerwerksköpfe in der Apsis.
  • Einbau von vier Deckenbalken zur Aufnahme der neuen Deckenschalung.
  • Herstellen der Deckenschalung nach historischem Vorbild.
  • Sicherung der alten Dachbalken durch Zugbänder.
  • Abbruch der inneren Mauerwerksschalen an den Fenstern in der Apsis.
  • Entfernen der losen Putzflächen im Saal.
  • Untersuchung der Fundamente an den unterschiedlichen Bauabschnitten.
  • Ergänzung eines Regenfallrohres an der Nordost Seite.
  • Einbau der Weihnachtsbeleuchtung in der Alten Dorfkirche.
  • Außen-Beleuchtung des Turmes der Alten Dorfkirche.
  • Antrag auf Fördermittel für Sanierung der Alten Dorfkirche .
  • Abdichtung der westlichen Schallluke im Turm.
  • Entfernen der Dachziegel aus dem Turm zur Entlastung der Holzkonstruktion.
  • Beseitigung des Schutts aus dem Turm.
  • Aufmaß und Planung der Außenanlage zur Trockenlegung der Außenwände.
  • Abstimmung mit dem Denkmalamt über die Außenanlagen.
  • Abstimmung mit dem Denkmalamt über den Verbleib der alten Kirchenbänke.

Restauration des Altars der Alten Kirche

Nach dem Abschluss der Restaurierungsarbeiten am Altaraufsatz aus unserer Alten Kirche, der gemäß Aufschrift auf der Rückseite im Jahre 1718 von Friedrich Wilhelm I. gestiftet wurde, stellte sich die Frage nach dem Verbleib des Schmuckstücks. An seinen angestammten Platz in der Alten Kirche kann der Altar aufgrund der schlechten Bausubstanz vorerst nicht zurückkehren. Einige Zeit hatte er ein Bleiberecht in der Restauratoren Werkstatt von Grit Jemlich und Oliver Max Wenske in der Potsdamer Dortustraße, dann aber wurde es Zeit, einen angemessenen Platz zu finden.

Die Restauratoren stellten den Kontakt zum Potsdam-Museum her, wo am 22. September 2013 die ständige Ausstellung unter dem Titel "Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte" eröffnet wurde. Die Schau lädt ein zu einer Entdeckungsreise durch 1000 Jahre Potsdamer Ge-schichte und zeichnet ein lebendiges Bild von den Anfängen als unbedeutendes Nest im Mittelalter über die barocke Residenzstadt bis zur Gegenwart als Landeshauptstadt Brandenburgs. Objekte aus den Bereichen Kultur- und Alltagsgeschichte, Militaria, Kunst und Fotografie erzählen vom Leben in der Stadt.

Die Kirchgemeinde schloss mit dem Potsdam-Museum einen Leihgabe-Vertrag ab. So kann der Altar unter idealen Bedingungen, für die Öffentlichkeit zugänglich, im Rahmen der Ausstellung besichtigt und wirklich als Highlight unter den Objekten bezeichnet werden.
Der Platz des Anfang der 90er Jahre gestohlenen Altargemäldes wurde bewusst freigehalten und steht so in klarem Widerspruch zur original wieder hergestellten Farbigkeit des Aufsatzes. Rot und Blau auf hellem Grund gerahmt von viel Gold. Die Säulen umrankt von Weinlaub warten aus Kostengründen noch auf fehlende Blätter. Diese können nach Auskunft der Restauratorin Grit Jemlich (sofern Geld für die Ver-goldungsarbeiten vorhanden ist), ohne großen Aufwand nachträglich befestigt werden (geschnitzt sind sie schon).
Vielleicht findet sich ja der eine oder andere Liebhaber und „erwirbt“ ein Blatt für den Altar. Die Kosten liegen bei ca. 220,00 €/Stück Auch im Namen der Kirchgemeinde laden wir Sie ein, unseren Altar bei einem Rundgang im Potsdam-Museum zu besichtigen.


MBS fördert Restaurierung des Altars
Am 10.5.2012 nahmen Mario Wersig und Doris Lemmermeier für den Kirchbauverein Golm eine Förderzusage in Höhe von 6.500 Euro vom Vorstandsvorsitzenden der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Johannes Werner, entgegen. Mit dieser Summe kann der Altaraufsatz der alten Kirche zu Ende restauriert werden. Seit 2009 ist die Restaurierung immer wieder in Schritten durchgeführt worden, je nachdem, wie viel Geld zur Verfügung stand. Dank mehreren Zuwendungen der Unteren Denkmalschutzbehörde von Potsdam ist einiges gelungen. Nun sah es jedoch schwierig aus, denn weitere Zuwendungen standen nicht zu erwarten. Hier sprang nun die Mittelbrandenburgische Sparkasse ein.
Der Kirchbauverein Golm war nicht der einzige Träger aus dem kirchlichen Bereich, der eine Förderung erhielt. Durch das sog. PS-Sparen der Kunden wird ein bestimmter Betrag für gemeinnützige Zwecke erwirtschaftet. Jedes Jahr wird eine spezielle zivilgesellschaftliche Gruppe mit einer Förderung bedacht, dieses Jahr waren es Gemeinden und Vereine, die sich in Brandenburg der Aufgabe der Erhaltung und Res-taurierung von Kirchen verschrieben haben. Insgesamt wurden 31 Projekte mit fast 156.000 Euro gefördert. Für ganz unterschiedliche Zwecke: Von der Kanzel über den Teppich und die Fenster bis hin zum Altar. Die Vertreter der geförderten Projekte berichteten kurz über ihre Vorhaben. Diese Berichte veranschaulichten auf eindrucksvolle Weise, wie viele Menschen sich in Brandenburg für Kirchen engagieren und wie vielfältig und doch ähnlich gelagert die Probleme sind, mit denen sie sich konfrontiert sehen. Allen war anzusehen, wie sehr sie sich über die Förderung gefreut haben und wie dankbar sie für diesen unverhofften Geldsegen waren. Das ist auch der Kirchbauverein Golm - die Förderung unterstützt uns auf unserem weiteren Weg der Restaurierung unserer beiden Kirchen.
(Mai 2012)

Letzte Änderung am: 29.03.2022