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Das Vertrauen stärken

RSSPrint

Andacht mit Bischof Stäblein im Gedenken an die Menschen, die an Corona verstorben sind: https://www.youtube-nocookie.com/embed/4wBEfPMEkZ0

 

Worte aus der Bibel und unserem Gesangbuch können uns auch dann aufrichten, bestärken und ermutigen, wenn wir länger nicht mehr darin gelesen haben. Beständige Tagesabläufe, Routinen und das Danken für das, was an Gutem da ist, können uns inneren Halt geben. Das lässt sich üben, auch, wenn es anfangs vielleicht ungewohnt erscheint. Im Gebet betrachten wir unser Leben im Horizont Gottes. Viele von uns haben das regelmäßige Gebet morgens und abends neu für sich entdeckt.

 

Segenswort

Der lebendige Gott,
der dich sieht, hört und versteht,
besser, als du dich selbst,
sei mit dir.

Ulrike Wagner-Rau

 

Fünf Fragen

1. In welches Vorhaben möchte ich mehr Freiheit stecken?
2. Welche Verantwortung verlockt mich?
3. Welcher Fehler, den ich gemacht habe, wurde mir hinterher zum Glück?
4. In welchem Erlebnis, das ich kürzlich hatte, steckt Frieden?
5. Wie geht mein Satz weiter: „Wenn ich an Gott, Ewigkeit und mich denke, dann…“?

Maike Lauter-Pohl

 

Über die Menschen und Gottes kommende Zeit:

„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.“

Die Bibel, Offenbarung des Johannes Kapitel 21 Vers 4

 

Was wir glauben können

Ich glaube,
dass Gott aus allem,
auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge
zum Besten dienen lassen.
Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
so viel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im Voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst vor
der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube,
dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht
vergeblich sind,
und dass es Gott nicht schwerer ist,
mit ihnen fertig zu werden,
als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Schicksal ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Dietrich Bonhoeffer, Einige Glaubenssätze über das Walten Gottes in der Geschichte, in: Widerstand und Ergebung, Prolog


Letzte Änderung am: 29.03.2022