Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Gemeindekirchenrat

Der Gemeindekirchenrat (GKR) ist das Leitungsgremium einer Kirchengemeinde; die oder der Vorsitzende und ihre bzw. seine Stellvertretung sind die höchsten Repräsentanten einer evangelischen Kirchengemeinde.

Icon EventsHans-Martin Meckel

Vorsitzender des GKR

Tel: 0331 9791114
Mail: hm-meckel@arcor.de

Aus Wünschen und Sorgen werden Pläne

Bericht von der GKR-Klausur des Pfarrsprengels in Gollwitz

Eine große Pinnwand voller Zettel mit Fragen und Wünschen stand schon bald mitten im Raum, und kaum zwei Tage später waren die Blätter geordnet – nach sehr dringend, dringend und gewünscht.

In der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz trafen sich vom 18.-20. Februar 15 Mitglieder der beiden Gemeindekirchenräte aus Geltow und der Erlöserkirchengemeinde. Leider konnten nicht alle dabei sein. Diese Sprengelklausur, die erste nach drei Jahren, war für einige die erste Klausur überhaupt. So ging es zunächst darum, einander kennenzulernen, oder eben einander neu zu begegnen nach langer Zeit und eine tragfähige Basis zu finden für die gemeinsame Arbeit.

Was können, was brauchen unsere Gemeinden, jede für sich und gemeinsam? Was genau ist die Aufgabe der GKR-Mitglieder, wenn es Probleme gibt? Wie soll unsere gemeinsame Zukunft aussehen in unserem Sprengel mit seinen drei Standorten Geltow, Erlöser und dem Heilig-Kreuz-Haus?

Mit Sorgen um die Zukunft waren wir angereist, und dazu gab es ja allen Grund. Das hieß vor allem ganz konkret: Wie soll es weitergehen, wenn im Sommer Pfarrer Tobias Ziemann die Gemeinde verlässt und Mechthild Metzner dann vielleicht eine Weile als Pfarrerin alleine ist? Wie können wir es in den Gemeinden schaffen, die Arbeit gut zu organisieren, bis ein neuer Pfarrer, eine neue Pfarrerin kommen wird?

Und weiter: Wie organisieren wir bessere Absprachen zwischen den Gemeindekirchenräten? Wie können wir die Abläufe so gestalten, dass die Mitarbeitenden ihre Arbeit gut und gerne machen können? Wie können die Pfarrer von Verwaltungsaufgaben entlastet werden, damit sie mehr Zeit für Seelsorge und Präsenz in den Gemeinden haben? Sollten nicht immer alle, die in einen der Gottesdienste kommen, von allen drei Standorten der Gemeinde etwas erfahren in den Abkündigungen, damit das „Wir“-Gefühl wächst? Könnte der neue Pfarrer, die neue Pfarrerin vielleicht in Geltow wohnen und so präsenter sein?

Wir haben Pläne geschmiedet, Ziele formuliert und Aufgaben verteilt: Es wird mehr gemeinsame GKR-Sitzungen und einen Stammtisch geben. Die Mitarbeiter-Jahresgespräche werden zukünftig im Beisein von GKR-Mitgliedern stattfinden und einmal im Jahr soll es ein Treffen der GKR und der Beschäftigten geben. Als feste Ansprechpartner für die Kinder- und Jugendarbeit wurden für Geltow Susanne von Dewitz und für Erlöser Matthias Vogt benannt. Die Pfarrer sollen durch mehrere feste Verabredungen von Verwaltungsaufgaben entlastet werden, damit sie mehr Zeit für Seelsorge und Präsenz in den Gemeinden haben.

Wichtig ist uns, die künftige neue Pfarrerin bzw. den neuen Pfarrer fester in Geltow anzubinden – mit einem Büro und klaren Verabredungen für die Anwesenheit vor Ort. Wer passende Räume dafür in Geltow weiß, die die Gemeinde anmieten kann, melde sich bitte! So viele Fragen und Aufgaben. So große Verantwortung! Und wir sind nicht alleine, wir haben darum gebetet, dass uns mit den Aufgaben auch Mut und Kraft zuwachsen.

Am Sonntag dann durften wir etwas sehr Besonderes erleben – eine Führung zum Orgelprojekt „Tokatha" in der St. Katharinenkirche in Brandenburg. Kirchenmusikdirektor Fred Litwinski spielte für uns das einzigartige Instrument, das im Juni 2022 eingeweiht werden soll: Drei Orgeln im Verbund – eine Hauptorgel mit Auxiliarwerk, Chororgel und Solowerk – die von einem gemeinsamen Spieltisch unten im Kirchenschiff aus bespielt werden können. Gleichzeitig! Jeden Montag um 12 Uhr kann man das erleben. Der Name „Tokatha“ leitet sich ab vom Namen der Kirche, Katharinen, und der Musikform Toccata, in der das Wort „Berühren“ steckt.

Nach dem Gottesdienst im Brandenburger Dom räumten wir Koffer und Arbeitsmaterial wieder auf - nachdenklich und sehr ermutigt zugleich. In unserer Schlussrunde und bei vielen Gesprächen im Laufe der beiden Tage wurde deutlich, dass die Männer und Frauen beider Gemeindekirchenräte gemeinsam Mut und Lust zu der Arbeit haben, die vor uns allen liegt. Die Klausur war ein Auftakt für eine arbeitsintensive Zeit. Ein hoffnungsvoller Aufbruch.

Für die Teilnehmenden Andrea Gürtler (Älteste) und Uta Stiller (Vikarin)

Aus der Februar-Sitzung des Gemeindekirchenrats

Der Gemeindekirchenrat hat sich in seiner Februar-Sitzung erneut mit den Bedingungen der Pandemie befasst. Erfreulicherweise konnte festgestellt werden, dass die Daten der Gottesdienstbesucher für die Zwecke der Nachverfolgung ab sofort nicht mehr erfasst werden müssen. Entschieden wurde, dass das Abendmahl wieder gefeiert werden soll, und zwar erstmals an Gründonnerstag und dann etwa einmal im Monat. Die Einzelheiten sollen je nach Pandemielage kurzfristig festgelegt werden.

Besprochen wurde auch die Planung der für das vorletzte Februarwochenende geplanten gemeinsamen Klausurtagung der Gemeindekirchenräte Erlöser und Geltow in Schloss Gollwitz. Die Gemeindekirchenräte wollen dort die Zusammenarbeit der Gemeinden betreffende Fragen und anstehende Entscheidungen, etwa in Bezug auf die Kirchenpost, den Internetauftritt und insbesondere den bevorstehenden Weggang von Pfarrer Ziemann erörtern. Der Internetauftritt der Gemeinde war auch schon Thema der eigenen Sitzung des Gemeindekirchenrats. Das kürzlich eingeführte Programm ChurchDesk eröffnet hier neue Möglichkeiten, die bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind.

Nicht zuletzt hat der Gemeindekirchenrat sich zur bereits im Herbst 2022 anstehenden Neuwahl ausgetauscht. Hier muss nicht nur das Wahlverfahren organisiert werden, sondern es müssen auch Kandidaten aufgestellt und dazu Gemeindemitglieder angesprochen werden, die sich eine Mitarbeit in diesem Gremium vorstellen könnten. Die GKR-Wahl 2022 soll am 13. November in den zwei Wahlbezirken "an der Erlöserkirche" und "Heilig Kreuz" erfolgen.

Aus der Januar-Sitzung des Gemeindekirchenrats

Der Gemeindekirchenrat hat in seiner Januarsitzung auf die Weihnachtszeit zurückgeblickt: Trotz in vieler Hinsicht widriger Umstände konnten zu Heiligabend aufgrund des großen Engagements zahlreicher Gemeindemitglieder schöne Gottesdienste gefeiert werden. Angesichts der fortbestehenden Corona-Situation sollen die im Advent eingeführten Regeln weiter gelten: Die Gottesdienste finden - auch in den Wintermonaten - in der Kirche statt und unter Beachtung der 3G-Regel. Das Abendmahl bleibt vorerst ausgesetzt; eine Arbeitsgruppe des Gemeindekirchenrats erarbeitet aber einen Vorschlag, wie unter Pandemiebedingungen zur Feier des Abendmahls eingeladen werden kann.

Sorgen bereitet das Heilig-Kreuz-Haus: Nach dem plötzlichen Tod von Herrn Näther, der sich dort um vieles gekümmert hat, wird noch nach Ehrenamtlichen gesucht, die dort Aufgaben übernehmen. Auch im Kindergarten im Heilig-Kreuz-Haus stehen Veränderungen an. Die Stellen der Leiterin und ihrer Vertreterin wurden zum Jahresende vakant. Der Gemeindekirchenrat hat eine Ausschreibung der Leitungsstelle auf den Weg gebracht. Die Stellvertretung wurde aktuell Frau Weiß übertragen. Verlängert wurde der Mietvertrag mit der Synagogengemeinde, die jetzt schon seit etwa eineinhalb Jahren Räume im Obergeschoss nutzt.

Entlastet wird die Arbeit für alle haupt- oder ehrenamtlich für die Gemeinde Tätigen durch das neu eingeführte Programm ChurchDesk, das die Kommunikation innerhalb der Gemeinde und nach außen und die Verwaltung (etwa bei Raumvergaben) erleichtert.

Im Februar wird der Gemeindekirchenrat seine im letzten Jahr entfallene Klausur nachholen. Eine Arbeitsgruppe bereitet die Themenschwerpunkte vor, über die dort gesprochen werden soll.

Aus der Dezember-Sitzung des Gemeindekirchenrats

Der GKR setzte sich erneut mit der Corona-Lage auseinander, vor allem mit Blick auf die Gottesdienste. Ab Heiligabend gilt die 3G-Regel als Zutrittsvoraussetzung. Für Schulkinder reicht der von der Schule geforderte Testbeleg.

Der Unterricht für die Konfirmand*innen findet zurzeit wieder über Zoom statt, beide derzeitigen Jahrgänge sind mit viel Engagement dabei.

Viel Bewegung gibt es in den Kindergärten; darüber hat auch die Presse berichtet. Die Gemeinde hat
mehrere Erzieherstellen ausgeschrieben, die nur schwer zu besetzen sind, weil es viel zu wenige ausgebildete Bewerber*innen gibt.

Die Reparatur des Kirchturms nach mehreren Sturmschäden wurde Anfang Dezember erfolgreich abgeschlossen.

Der GKR trauert um den verstorbenen Ältesten Gisbert Näther. Seinen Platz im GKR nimmt nun Katja Blau ein, die bislang als stellvertretendes GKR-Mitglied für den Gemeindebereich Heilig Kreuz gewählt war.

Aus der November-Sitzung des Gemeindekirchenrats

In seiner Novembersitzung hat der GKR sich unter anderem erneut mit den Gottesdiensten unter Pandemiebedingungen beschäftigt. Sie sollen bis auf weiteres auch in der kalten Jahreszeit in der Kirche, teils nach Möglichkeit auch draußen gefeiert werden. Die Heizung soll, auch aus ökologischen Gründen, nur eingeschaltet werden, wenn es richtig kalt wird, und auch dann wird die Kirche allenfalls „sehr kühl“ statt „bitterkalt“ sein. Das eigentlich zum Ewigkeitssonntag geplante Abendmahl wird leider - aus Gründen des Infektionsschutzes - noch immer nicht gefeiert werden können.

Die Junge Gemeinde hat, auch auf Wünsche hin, die in der Gemeindeversammlung geäußert wurden, angeboten, etwa einmal im Quartal eine Taizé-Andacht zu gestalten und dazu alle Interessierten einzuladen. Der GKR unterstützt diese Idee.

Ein weiteres Thema war die Sanierung der Schäden am Kirchturm. Mehrere Stürme haben die Schieferabdeckung des Turmhelms beschädigt. Die Versicherung hat die Übernahme der Kosten zugesagt. Die Schäden werden ab 23.November bis Anfang Dezember durch Turmkletterer behoben werden.

Der GKR freut sich, dass voraussichtlich zu Weihnachten der barrierefreie Zugang zur Kirche erstmals genutzt werden kann.

Zudem hat er für das Gemeindehaus und für das Pfarrhaus die Erstellung einer energetischen Konzeption in Auftrag geben.

Noch ab Dezember 2021 möchte die Erlöserkirchengemeinde die Kommunikations- und Verwaltungsmodule von „ChurchDesk“ nutzen. Der GKR verspricht sich dadurch eine deutlich gesteigerte Transparenz für Gemeindeglieder und eine Vereinfachung von Prozessen.

Das Wichtigste zum Gemeindekirchenrat

 

Was sind die Aufgaben des Gemeindekirchenrates im Einzelnen?

Zu den Aufgaben gehören:

  • die Förderung der Gemeindegruppen sowie das Zusammenkommen der Gemeinde,
  • die Verantwortung für die schriftgemäße Verkündigung des Evangeliums in Gottesdiensten und Andachten gemeinsam mit der Pfarrperson,
  • die Sorge für ein gedeihliches Miteinander der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden,
  • die Begleitung unserer beiden Kindergärten,
  • die Bewahrung der kirchlichen Gebäude,
  • die Finanzplanung und Vermögensverwaltung.

 

Wie setzt sich der Gemeindekirchenrat zusammen?

Der Gemeindekirchenrat der Erlöserkirchengemeinde besteht aus insgesamt 11 gewählten Mitgliedern, den sogenannten „Ältesten“, sowie den beiden Pfarrpersonen. Die Ältesten werden von den Gemeindemitgliedern für sechs Jahre gewählt und arbeiten ehrenamtlich. Acht Mitglieder des GKR kommen aus dem Gemeindebereich „Erlöser“ und drei aus dem Gemeindebereich „Heilig Kreuz“. Ab 16 Jahren kann sich ein Gemeindemitglied zur Wahl aufstellen lassen.

 

Wie oft tagt der Gemeindekirchenrat?

Der Gemeindekirchenrat tagt in der Regel einmal im Monat (derzeit - so möglich – am zweiten Dienstag des Monats um 19.30 Uhr (nicht in der Sommerpause). Zudem gibt es in jedem Halbjahr eine gemeinsame Sitzung mit dem Gemeindekirchenrat Geltow. Ergänzend dazu fährt der Gemeindekirchenrat einmal im Jahr an einem Wochenende zur Klausurtagung. An einem schönen Tagungsort besteht Zeit, über die geschäftsführenden Sitzungen hinaus sich tiefer mit einem Thema zu beschäftigen sowie sich besser kennen zu lernen.

Wer Mitglied im Gemeindekirchenrat ist, arbeitet – je nach eigenen Fähigkeiten und Interessen – in thematischen Ausschüssen, z.B. für Bauunterhaltung, Kindergärten, Finanzen, rechtliche Fragen oder auch in den Gremien des Kirchenkreises mit.

 

Wer wählt den Gemeindekirchenrat?

Alle Gemeindemitglieder einer Kirchengemeinde sind zur Wahl ihrer Ältesten aufgerufen. Auf Beschluss der Landessynode im Frühjahr 2018 dürfen Jugendliche ab 14 Jahren wählen.

 

Ausschüsse und Arbeitsgruppen

Der Gemeindekirchenrat bildet zur Vorbereitung und Ausführung seiner Entscheidungen Ausschüsse und Arbeitsgruppen.

Gegenwärtig gibt es folgende Ausschüsse und Arbeitsgruppen

  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
  • Trägerausschuss Kindergärten
  • AG Gemeindeaufbau
  • AG Kirchenasyl

Letzte Änderung am: 25.02.2022